Dienstag, 30. April 2013

Meine Omi on Tour...

Ich hole heute um 13 Uhr meine Omi vom Bayreuther Bahnhof ab.



Nachdem ich die Wohnung nun endlich einigermaßen flottgemacht habe, freue ich mich noch mehr auf die drei Tage mit ihr.
Sie sieht zum ersten Mal mein Zuhause!
Weder während meines Studiums, noch danach haben wir es hinbekommen, dass sie mich besucht und so habe ich nun richtig viel nachzuholen und zu zeigen.

Am Freitag fahre ich sie dann zurück nach Hause und besuche danach meine Eltern.

Außerdem findet ein Jubiläum statt. 20 Jahre (Schul) Circus Gaudimus. 
Ich werde ganz viele Leute aus meiner Schulzeit treffen, die mit mir im Schulzirkus wahren und bin schon dementsprechend gespannt.
Das ist doch ein bisschen etwas anderes als ein Klassentreffen, da sich so viele Altersgruppen mischen.

Hier gibt es sogar noch ein Bild von mir!

Quelle: TLZ 1997

Ich bin das kleine Mädchen/ Momo, das dem Grauen Herrn gerade über die Wange streicht.
1997, da war ich 11 Jahre alt. unglaublich, wie lange das schon her ist.
Es war eine sehr glückliche und herausfordernde Zeit.
Die Zeitung schreibt Zirkusfamilie und so war es auch, wie eine große Zweitfamilie

Montag, 29. April 2013

Echt geheime Skizzen ...

...zeige ich euch heute.
Da ich nämlich Urlaub habe, kann ich unter anderem auch lang aufgeschobene Aufträge weiterbringen.

Es hat was mit dem schon einmal gezeigtem Flattermann zu tun.


Außerdem fahre ich ja Ende dieser Woche mal wieder in meine Heimatstadt. 
Beim letzten Besuch sind mir die hier besonders aufgefallen. 


Den Gänsemännchenbrunnen kannte ich natürlich schon, aber dass man die Tiere nun auch vor Halsweh schützt hatte ich noch nicht gesehen. Wie man sieht, war dieser Schutz, bei meinem letzten Besuch (Ostern) auch noch dringend notwendig. Brrr war es da noch kalt!

Wollt ihr sehen, wie mein Beet momentan aussieht? Vielleicht sollte ich es in meine 12tel Blick serie aufnehmen.
Bis zum Mittwoch lag es jedenfalls brach, aber dann....


Kann man es brach liegen nennen, wenn unter der Erde doch erwacht, was ich im Herbst wieder nicht herausgenommen habe. 
Die Lilien haben den Frost überlebt, manches was ich noch nicht zuordnen kann und auch die ach so empfindliche Verbena bonariensis. 

Außerdem keimen natürlich schon die Ringelblumen in Massen.
Weshalb ich sie erst einmal großzügig untergeackert habe. Einmal Ringelblumen, immer Ringelblumen!

Gesäht habe ich Zinnien und Scabiosen, sowie Kornblumen, ich freue mich schon!
Gepflanzt habe ich Iris, Dahlien, Ehrenpreis, Polsterphlox, Akelei, Sonnenblumen, und Nelken.
Außerdem ein paar Stiefmütterle und ein vergessenes Vergissmeinicht, damit man schon etwa sieht auf dem Beet.

Ich bin jedenfalls gespannt!

Samstag, 27. April 2013

Kulinarisch mit einer Prise Zufall - Die Erste





Okay, so richtig die erste ist es natürlich nicht, denn unter dem Label Kulinarisch hat sich inzwischen doch das ein oder andere angesammelt.

Also warum nun die Erste?
Der silberne Löffel hat mich vor kurzem darauf angesprochen, warum ich eigentlich so wenig von dem blogge, was ich alles koche, backe, zaubere/ ausprobiere.

Ganz einfach, ich finde Blogs auf denen auch gekocht wird toll, besonders die Fotos ich könnte sofort den Löffel zücken und probieren.

Ich finde aber auch, die können das besser fotografieren wie ich, wenn ich koche, dann will ich nicht endlos erst die Beleuchterin spielen, dann will ich essen.
Wenn ich koche, dann sieht meine Küche meistens nicht fotografierbar aus, und extra vor dem Essen aufzuräumen, nee.
Wenn ich koche und mein Essen fotografiere sieht es nach Essen aus und nicht nach den Geschmacksexplosionen und Genüssen die Bilder auf anderen Blogs mir versprechen.


Man könnte ja sagen, ist doch wurscht, kannst du doch trotzdem bloggen, aber ich will mit meinen Fotos auch nicht, wie die kleine dicke Schwester daneben stehen.

Die Lösung: Ich zeichne, was ich gekocht habe!
Mindestens einmal die Woche, denn ich koche zwar fast jeden Tag aber natürlich auch öfter mal ein Standardmenü und tausendmal Geschnetzeltes will auch niemand sehen.

Dann gibt es da noch eine Überlegung, denn ich koche aus dem Handgelenk mit einer Prise "Tu mal rein und schau was rauskommt" und das soll ich in Worte fassen?
Geht nicht, ich schreibe, wie ich koche und hoffe, dass ihr trotzdem etwas damit anfangen könnt.

Deshalb starte ich jetzt das Experiment, Kulinarisch  mit einer Prise Zufall.



Bulgurgemüse a lá Frollein 

In meiner Einrichtung werden wir ab und zu von den Eltern mit Ksir verwöhnt und das wollte ich schon lange mal nachmachen. Bei meinem Rezept handelt sich aber nicht um ein echtes Ksir, denn ich habe ohne vorher in irgendein Rezept zu schauen losgekocht. Mir war nach mehr Gemüse darin, also habe ich das hinzugefügt, was in der Küche gerade zur Verfügung stand.

Zutaten:

1 Zwiebel, 1 Paprika, 2 Handvoll Pilze, 1 Döschen Mais, 200 g Bulgur, 300 ml Brühe, 1 Bund Petersilie,
2 El Ayvar, 1 Tl Sambal Olek, 1 El Tomatenmark, Garam Masala, Salz, Pfeffer, Butter, Öl





Zwiebel und Paprika, sowie die Pilze habe ich in der Pfanne angebraten, kurz vor Ende der Garzeit, kam der Mais, Ayvar, Sambal Olek, Tomatenmark und etwas Wasser hinzu. Zu flüssig sollte es nicht werden, da sonst der Bulgur pampig wird.

Den Bulgur gebe ich in eine Schüssel und gieße die heiße Brühe darüber, decke die Schüssel ab und warte, bis er die Brühe aufgenommen hat. Ist der Bulgur noch zu bissig, hat aber alles aufgesogen, kann man noch einmal Brühe nachgeben.
Inzwischen habe ich mal nachgeguckt, wie Bulgur zubereitet wird, die Einen sprechen davon ihn mit heißem Wasser zu bedecken, die Anderen von der doppelten Menge Wasser. Meine Angabe beruht auch nur auf einer Schätzung.
Nachdem der Bulgur gequollen ist, gebe ich gerne noch einen Esslöffel Butter hinzu, Fett ist und bleibt eben ein Geschmacksträger.
Dann hacke ich die Petersilie und gebe sie zusammen mit der Gemüsepfanne dazu.
Alles unterheben, noch einmal abschmecken und genießen.

Dazu passt ein cremiger Gurkensalat, zum Beispiel mit Quark, anstatt saurer Sahne und viel Dill gemacht.





Freitag, 26. April 2013

Hier kommt noch was ...


... nachgehoppelt. Den Auftrag habe ich nämlich von einer Kollegin bekommen, die mich am Markt besucht hat. Sie sagte nur,es hätte Zeit, da sie uns aber Ende April verlässt, habe ich den Hoppler nun doch endlich mal aufs Papier springen lassen.
Ich hoffe er gefällt ihr.

Den Mittwoch Abend habe ich in meinem Beet wühlend verbracht.
Alles was ich bisher vorgezogen hatte, wurde nun eingepflanzt und einiges was mir so "zu gelaufen" ist.
Sollten die Eisheiligen nun doch noch kommen müssen sie sich eben mit mir anlegen, zur Not wird das Beet halt abgedeckt.

Unter anderem habe ich auch meinen Staudentopf aus seinem Winterquartier geholt. Die Akelei, der Storchschnabel und der Lavendel haben es überlebt.
Beim durchwühlen der Erde, ach was durchwühlen, was ich da gestern an diesem Topf geackert habe ... unglaublich.....

Also um es zu erklären, ich hatte letztes Jahr in diesen Topf 5 Topinamburknollen gesteckt, die sich trotz Mäuseknabberein sehr gut entwickelt hatten.


Topinambur im Topf rechts - Foto, Anfang Juni 2012

Der Top wurde jedenfalls überragt, von zwei Meter hohen Pflanzen. Wie dann der Herbst kam, schnitt ich die Pflanzen einfach ab und hatte völlig vergessen, was für ein Schatz da noch zu heben war.
Nun muss ich ehrlich sein, ich finde Topinambur ganz okay, brauch es aber auch nicht unbedingt auf meinem Speiseplan.

Ich grub und grub, zog und zerrte und löste eine Knolle nach der anderen aus dem Wurzelgeflecht. Ein paar hatten sich sogar an der dicken Styroporplatte, die den Topfboden bedeckte, vorbeigemogelt.
Aus den fünf Knollen sind eine ganze Kiste geworden, die ich nun unter den Kollegen verschenkt habe.
Ein paar werde ich wohl auch im Kindergarten einpflanzen. Irgendwo, wo es schön feucht ist, denn an die vielen Gießkannen Wasser, die in diesen Topf geflossen sind konnte ich mich sofort wieder erinnern.

So nun freue ich mich auf meinen letzten Arbeitstag, denn nächste Woche habe ich Urlaaaaaaaauuuuuuuub!