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Montag, 26. Januar 2015

Besuch in der Tönerbude Michelfeld



Nun hab ich mich schon so lange auf meinen Töpferabend gefreut und vor kurzem war es dann endlich soweit.
Gabi Bauer und ihr Mann hießen mich und meine Kollegin herzlich bei sich (http://www.toenerbude.de) willkommen.
Wir tauschten kurz aus, was wir gerne machen würden und in ruhiger sympathischer Atmosphäre ging es gleich ans Werk.
Wunderbar fand ich, dass ich werkeln durfte ohne ständig angeleitet zu werden.
Natürlich wird jederzeit gerne geholfen.
Genau so, muss das für mich sein!


Währenddessen entstanden unter Gabis kundiger Hand zahlreiche Rabenvögel.
Für mich immer unglaublich, dass man es schafft, das einer dem anderen gleicht.
Das ist etwas, was ich gar nicht kann.


Schaut euch mal um, die Auswahl ist erfrischend, ob Wichtel oder Eselchen schon einiges aus der Töpferei ist in meine Wohnung oder zu Freunden gewandert.
Mir gefällt die Vielseitigkeit der Sachen und ihren feinen Witz.


Nächstes Mal gibt es Fotos von meinen Sachen!
Ich sag nur Champignons und führe euch damit in die Irre...

Freitag, 12. Dezember 2014

Im grünen Zimmer

Herrlich, kann es besser sein?!
Ich hab ein wunderschönes Eck zum Zeichnen in Weidenloh, hach, wird das schön!
Morgen und Sonntag, ich bin da!
Das Eck würde ich am liebsten mitnehmen!
Vielleicht den Tisch? Das eine oder andere Teilchen?
Schmacht!


Lichterkette oder doch nicht?
Lichterkette oder doch nicht?
Lichterkette oder doch nicht?

Ach kommt schon, ihr wollt sie doch auch!
Hopp Lichterkette verbreite Glanz!


Ich bin wunderbarerweise im grünen Zimmer gelandet. 
Kann es noch besser werden?

Morgen mach ich Fotos im Hellen und natürlich auch von Ingids wunderbaren Töpfersachen!

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Nicht verpassen!


Kann man alles gut lesen?
Ich hoffe es!
Zur Sicherheit schreib ich es nochmal hier.
Ich bin dieses Wochenende in Weidenloh in der fränkischen Schweiz, quasi ein Katzensprung, von Pegnitz, Bayreuth, Coburg, Nürnberg...

Werksausstellung in der Töpferei Schacht
Weidenloh 5, Pottenstein
http://www.toepferei-schacht.de

Samstag von 10 bis 18 Uhr
Sonntag von 14 bis 18 Uhr

Auf jeden Fall lohnt es sich hinzukommen, denn nicht nur ich stelle meine Karten und Bilder in der Töpferei von Ingrid Schacht aus, es gibt natürlich Ihre wunderbaren Töpfereien, wunderschöne Kränze und Bilder von Eva Thiele, aus Oberailsfeld.

Letztes Jahr war ich noch angenehm überraschte  Besucherin. Da war es draußen klirrend kalt und drinnen Kachelofenbullerndwarm. Es gab heißen Apfelsaft und Plätzchen.
Tja und dieses Jahr hat mich Ingrid, beim gemeinsamen Pizzaofenbauen eingeladen, einfach mal mitzumachen.

So ein kleiner Geheimtipp ist es ja schon, also psst nichts verraten!
Das ist natürlich Quatsch, kommt zahlreich und nehmt gute Stimmung mit!


Montag, 8. Dezember 2014

Rückblick auf Waischenfeld 2014



Diese wunderbare Foto habe ich Gine zu verdanken .
Sie war ohne mein Wissen mit der Kamera unterwegs.
Viel mehr wie Zeichnen ging gestern auch nicht. Ich war nicht gut drauf und viel sprechen wollte ich mit meinem Husten auch nicht.
Schade eigentlich, denn es war wieder ein schöner, wenn auch kein profitabler Markt.

Ich kann wirklich nicht verstehen, warum so wenig Werbung gemacht wird.
Der Burghof und die Burgschänke bietet wirklich einen wunderbarer Rahmen.



Das Bild ist am Stand entstanden und gleich weggegangen wie eine warme Semmel.
Kann man ja auch verstehen, so herzig!


Der Stand von vorn, nur dass ich zum Markt noch mein iPad in dem Regal platziert hatte.
So a bisserl Technik ist was feines, da kann man sein ganzes Spektrum zeigen.


Die liebe Gine, die im Vorfeld schon schier am Verzweifeln mit mir war.
Wieso? Es wollte bei mir keine Rechte Marktstimmung aufkommen....
Ist ja auch kein Wunder, wenn man sich kränkelnd von Tag zu Tag schleppt.



Ist sie nicht süß, die kleine Primaballerina.
So leichtfüßig das kleine Duzlerchen.

Ach irgendwie freu ich mich jetzt noch mehr auf nächstes Wochenende.
Adventsaustellung in der Töpferei Schacht, Weidenloh!

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Es Weihnachtmarktet schon...

Oh weh, 
Es ist soweit, diesen Sonntag ist das Frollein auf einem Weihnachtsmarkt.
Sonntag: Weihnachtsmarkt auf Burg Waischenfeld 
Beginn 10:30 Uhr


Auf den Weihnachtsmarkt in Waischenfeld freue ich mich eigentlich schon seit letztem Jahr.


Die Burg, die Heimlichkeit, die netten Besucher und das Standkonzert. 
Das war wirklich schön!


Nun bin ich, wie mancher wohl auf Grund meiner Blogabwesenheit vermuten konnte, nicht zum Kalenderzeichnen gekommen.
Eigentlich dachte ich ja, mit beginnendem Berufspraktikum würde ich mehr Zeit zum Zeichnen finden.
Nun ja...

So beschränke ich mich auf ein paar Aufträge im Dezember über die ich mich wirklich freue.

Wer weiß, vielleicht klappt es ja am Sonntag mit ein paar Kalenderzeichnungen, aber allzu große Hoffnungen würde ich mir nicht mehr machen. Zumal die Drucker, ja auch irgendwann mal die Dateien haben wollen.

Ich freue mich über alle, die Zeit finden vorbei zu kommen.


Freitag, 20. Juni 2014

Besuch bei der Gartenschau


Vorweg die Freitagsblümchen, allerdings liegt das Zentrum doch weniger auf dem schönen blauen Rittersporn.
Eindeutig liegt der Focus auf dem Radiesla, das hier die knallige Diva gibt!
Ob der Rittersporn, das Frollein Radieserl wohl beschützen konnte?
Nö und da half auch der Fingerhut nicht, sie musste bluten und wurde nach dem Shooting verspeist!
Allerdings war sie recht verbissen im Abgang!

Wir waren gestern mit Freunden in Deggendorf auf der Landesgartenschau.
Herrliches Wetter, zunächst nicht zu warm, dann warm, aber immer wieder ein frischer Wind, dann ganz schön frischer Wind, der mir kräftig ins Ohr gepustet hat und dann eine saftige Mittelohrentzündung.
Danke schön, so kann man seinen Urlaub auch genießen, wenigstens ging es heute früh beim Arzt schnell.

Aber zurück zum Schönen.


Grüne Glaszungen oder sind es Tentakeln, strecken sich heraus!

Interresante Vogelhauskonstruktionen gab es zu bestaunen!



Noch eine Glaszunge, also die täten mir auch gefallen, sehr künstlerisch, subtil dekorativ!





Na, das wäre es doch, hat jemand das eine oder andere Fass zu verschenken?

Kulinarische Erlebnisse begleiteten uns auch.
Hier Currywurst auf Kehrschaufel beim Krahwirt in Deggendorf.


Hier Riesenpizza, extradünn, extrafrisch, extraknusprig, extrasaftig aus der l'Osteria in Regensburg. Bei kleinen Tischen bietet es sich an, eine Pizza nach der anderen zu bestellen. Mhm lecker!


Boah, die Jungs hatten ganz schön zu tun und wir beste Plätze!


Freitag, 20. September 2013

Urlaubserinnerungen


Welche mir wohlbekannte Bloggerin entdeckt wohl hier etwas Bekanntes?


Dieses Sammelsurium an Strandgut,  hat mein Guter entdeckt.


und wer entdeckt mich?


Da waren wir auch, schön war Haithabu.
Schön auch die Ausstellung, denn sie war medial gut aufgearbeitet, man wurde nicht mit Informationen überfrachtet, konnte aber bei bedarf mehr abrufen.

In Erinnerung wird mir auch ein sehr lautes und begeistertes Kind bleiben. Die Mutter im Schlepptau, lieg es in den Ausstellungssaal hinein und rief.
"Schau mal Mama, das hätte ich nun wirklich nicht gedacht, dass die Wikinger Barbies hatten, aber hier kannst du sie sehen."



Die Mutter korrigierte ihr sicherlich 7 jähriges Kind nicht und so bleibt mir dieses Schmunzeln und ein leichtes  Kopfschütteln.


Die haben mir gefallen, allerdings finde ich es nicht in Ordnung, dass es drei Herren und nur eine Frau, äh ein Weib gibt. Auch Sohn und Tochter scheinen leider nicht vom Fischer zu stammen, der optisch gut zu ihr passen würde.

Montag, 26. August 2013

Urlauuuuub so schöööön....

Freitag:  Abfahrt an meinem Geburtstag, Ankunft in der sehr schönen Pension Ambiente (sehr zu empfehlen). Abendliches Feieren beim Spanier und ausklingen auf dem Balkon meiner Eltern.
Dazwischen die netten und einfallsreichen Glückwünsche meiner Blogleser entdeckt. Danke schön!

 - Eingang zur Kirche in Gelmeroda/ Feiningerkirche                 

Samstag: 
Schnell bei meiner Auftraggeberin reingeschnuppert, Originale abgegeben, neue Ideen gesammelt und Gedanken ausgetauscht.
Danach ein viel zu kurzer Stadtgang und husch zurück in die Pension, fein machen für die Taufe.
Wer das Frollein im Kleid sehen will, muss sich noch gedulden. Ich muss mir erst noch die Bilder vom Guten ziehen.

Die Taufe war wirklich schön, der Täufling hübsch und quietschfiedel, der Pfarrer humorvoll und flexibel, ich zum Glück auch. Schlimm, wenn man unvorbereitet was weihevolles sagen soll.
Ja und die Kerze kam sehr gut an, auch wenn der Gute und ich insgeheim auch meine Pingeligkeit in punkto schöne und sichere Verpackung belächeln.

Danach gemütliches Kaffeetrinken in der Balsamine, es gab meine geliebte Hansen Jensen Torte, zum reinlegen lecker und abends wurde dann gegrillt.
Allzu lange sind wir nicht geblieben, schließlich wollten wir ja am nächsten Tag weiter nach Hamburg.

Ab ins Bett, damit die eigentliche Urlaubsreise beginnen kann. Begegnung mit dem hier:




Sonntag: Früh sehr früh wurden wir wach und dann auch noch viel eher fertig mit packen und beladen. Das Frühstück vorgezogen auf halb acht erwarteten wir hibbelig und mit knurrenden Mägen.

Die Fahrt nach Hamburg ist lang und dank der A7 gefürchtet.
Über geschicktes manövrieren auf unbekannten Bundestraßen (hauptsache das Navi kennt sich aus) sparten wir zunächst eine ganze Stunde ein. Das Navi korrigierte rückwärts und wir freuten uns.

Diese Stunde und die, die wir als Puffer eingeplant hatten, sollten wir noch bitter benötigen, denn kaum auf der A7 angelangt eine Verzögerung nach der anderen, jedes Ping des Navis wurde kritisch beäugt, jedes "Ihre Route wird auf Grund aktueller Verkehrsinformationen neu berechnet" verteufelt.

Ankunftszeit an den Landungsbrücken 13:45 Uhr, eher später, Parkhaus suchen und Schiffs-shuttle erwischen? 
Daran glaubten wir schon nicht mehr.

Fieberhaft suchte ich auf dem Handy nach anderen Möglichkeiten und telefonierte mit teils belustigten, mitleidigen, teils ahnungslosen Service-Mitarbeiten. 
Fakt war, umbuchen ging auf keinen Fall, also ranhalten umdenken.

Ich entdeckte, dass man auf der Insel auch parken kann, genauer gesagt direkt neben dem Theater.
Adresse ins Navi eingeben, schiet auf das Schiff-shuttleerlebnis und ranhalten. 
Tolles Hafengelände, aber keine Zeit zu verweilen, eine Brücke, noch ne Brücke, dann das erste Hinweisschild zum Theater.Ein Blick auf die Uhr, das klappt doch noch!

Ja wirklich 13:45 Uhr angekommen, aber am Parkplatz!
Rein ins Theater, durchatmen, Pipi-pause und dann entspannt den Platz suchen.
Wir waren jedenfalls nicht die letzten!


Danach raus aus dem Zelt, den Fotoapparat auspacken und Fotos schießen.
Während der Vorstellung darf man ja nicht. Wäre aber auch eine Schande, wenn das schöne Erlebnis, durch das ständige Geblitze gestört würde.

Ich kann mich nicht entscheiden, fand ich es schön, wegen der Kostüme, der Bühne und der Finessen oder fand ich es schön wegen der Musik, dem Gesang und dem Chor, oder beides?

Schlechter wie wir kann man an so ein Erlebnis eigentlich nicht herangehen, voll auf Adrenalin und im Kopf die ganzen Kommentare von begeisterten Freunde und Bekannten.
Man sollte sich auf dieses Stück einlassen und sich verzaubern lassen, es ist wirklich toll.


Im Hotel am Hafen eingecheckt, wer dorthin will, sollte sich auf eine kleine enge Tiefgarage, ohne Aufzug, die 16 Euro pro Tag kostet, einstellen oder auf Parkplätze an der Straße spekulieren.
Wirklich schade, das ein Hotel dieser Klasse und in der Lage keine Parkmöglichkeiten bietet.
Wir hatten im Rahmen eine Musicalpakets gebucht und landeten in der Kajütenklasse, völlig ausreichend für einen Städtetrip und für uns.
Was wirklich toll am Hotel war, war das Frühstück, sehr frisch, große Auswahl und sehr lecker!
Dem habe ich anschließend hinterhergetrauert.

Montag: Ich liebe Pflanzen und Gärtnern, auch wenn ich nicht die Gießfreudigste bin, also war klar, dass wir die igs besuchen mussten. Ich fand letzes Jahr die Bundesgartenschau in Bamberg schon sehr schön und erinnere mich, als Kind, mit meinen Eltern in Rostock auf der igs gewesen zu sein.

Leider hat uns am späten Nachmittag dann der Regen erwischt. Einen Teil der Gartenschau haben wir wenigstens von der Monorail aus gesehen, die einmal mit Erklärungen über die Anlagen fährt.



Der Aquarellgarten, während des Regens war er dann eigentlich noch schöner, aber da sind wir lieber schnell gerannt, um halbwegs trocken die Bahn zu erreichen.


Ein Holzgarten, der mich an die ausgewaschenen Sandsteinwände eines Slot Canyon wie im Gand Canyon, ob der Effekt gewünscht war oder nicht, zum Fotoschießen lud er ein!

Diese entzückende Dame wachte übrigens über unseren Schlaf, der uns nach dem Regenspurt übermannte, so gingen wir entgegen aller Pläne nicht essen, sondern verschliefen den Abend.
Urlaub kann ja so anstrengend sein.


Dienstag: Früh, früh, jedenfalls früh genug um dieses Bild zu schießen wurde ich wach.
Unser Zimmer ging nämlich in Richtung Michel ....


... und in Richtung Hafen. Schön ist die Morgendämmerung.


Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es weiter Richtung Laboe.
Also eigentlich ging es erstmal in die Innenstadt von Hamburg. Ich hatte mir nämlich den Besuch eines besonderen Ladens gewünscht.

Manufactum im Chilehaus
Wer auf so Sachen steht, für den ist das das Größte.
Für mich steht da die Idee dahinter dort Sachen zu kaufen, die man vermutlich dann nur einmal kaufen muss, weil sie ein Leben lang halten werden oder dank tollem Service auch repariert oder umgetauscht werden.
Ich meine wo findet man sowas noch?
In einem Land wo man inzwischen immer mehr Dinge kauft und zudem noch welche, die schwups, ein paar Tage nach Garantieende kaputt gehen?

Mein Guter hat mir das hier geschenkt, ich stand nämlich wie üblich vor solchen Dingen davor und dann ...
Dabei war es gar nicht so teuer.


Ein kleines Lefaetui, drei Monolithstifte, also nur Graphit kein Holz und ein Anspitzer, der den Namen Granate trägt.
Passt wunderbar in meine Handtasche und wurde solcher arts zu einer noch geheimen privaten Sommerpostaktion genutzt. Wobei ...
eigentlich hätte schon was ankommen müssen.



Laboe
... ein kleiner Kurort am Meer, na ja eigentlich an der Kieler Förde, aber immerhin mit Strand, Strandkörben und Quallen.

Allein die Stille und nur das gelegentliche Hupen eines Schiffes, hätte mir gereicht um meinen Urlaub zu genießen.


Aber am zweiten Tag beschlossen wir, uns auch ein bisschen zu bewegen, zumal das Strandkorbsitzen mir einen verkrampften Hals beschert hatte, könnte aber auch am Bett gelegen haben.
Also ab aufs Fahrrad und losgeradelt.
Am liebsten immer mit Fördeblick.
Nach einer längeren Sitzpause die vor allem dem Hinterteil Ruhe bescheren sollten, stellte ich jedoch leider fest, das der Sattel und ich auf längere Zeit nicht harmonierten.
Bevor wir also irgendwo im Hinterland festsaßen, beschlossen wir auf selben Wege zurückzuradeln.
Gemütliche 7,9 km hin und zurück, muss für einen entschleunigten Urlaub langen.


Am Abend dann, ab ins Landhaus Laboe. Zunächst waren wir etwas irritiert, den die beiden Bedienungen schienen uns zunächst zu meiden, aber je mehr sich der Gastraum lichtete, desto aufmerksamer wurden sie.
Die Karte hatte uns schon am Vortag/ Ruhetag gereizt und so, war eigentlich schon klar, was wir probieren wollten.

Sommernachts-Lachsfilet eine ausgefallene Symphonie von fruchtig-herb und edel süß Lachsfilet mit Rucola, Mango, Zwiebeln, Ananas & Pinienkernen, dazu Baguette


Zanderfilet, gebraten serviert mit Wirsingkohl in Rahm und Butterreis

Interessanterweise, hatte ich das weniger exotische Menu.
Der Wirsing kam im Töpfchen und ist auf dem Foto nicht zu sehen.
Lecker schmecker!

Außer gleich am Anfang beim  Fischbratgrill mit Gastpager/rufsystem im Hummerdesign, der hektisch losratterte, als unser ziemlich teures Strandmenu (wässrig, fettiger Backfisch 5,90 Euro, labbrige Pommes 2 Euro, Remoulade 1 Euro) fertig war, da haben wir echt daneben gelangt, aber Erfahrung macht klug und fortan mieden wir diese Art der Gastronomie.

Sehr zu empfehlen auch das Ocean Eleven, die jungen Schüler des Meeres oder die Elf aus dem Ozean, nein das Restaurant hat nichts mit dem Kinofilm zu tun, wie sie auf ihrer Homepage erklären, das Haus hat einfach die Hausnummer 11 und der Ozean ist nur ein paar Meter entfernt.
Das wichtigste: es war frisch, lecker und auf keinen Fall langweilig.
Auch der Service war gut und das Restaurant lud zum Weiterziehen in die Lounge oder an die Bar ein.


Blick von der Fähre nach Kiel.
In Kiel entdeckt, die wunderbare Kafferösterei/ Teespezialgeschäft Paul Heyk, wirkt traditionsbewusst, überrascht mit vielen Sorten Kaffee und Tee. Sowohl traditionelle, als auch aromatisierte Kaffee- und Kakaosorten (mit Beimischung von Tee, Früchten, Gewürzen).

Das schöne daran, man kann jeden Kaffee im Laden probieren, er wird dann tassengerecht abgemessen, frisch gemahlen und im Porzellanfilter gebrüht. Der ganze Aufwand für nur 1,80 Euro bei einer großen Tasse. Dazu noch Milch, Gebäck und Zucker. Alle Achtung!
Der Gute hatte die Seglermischung, einen Kaffee mit Vanille und Haselnuss variirt und ich Kaffee mit Schokolade und Orange, als ob man in die Zartbittertafel eines namhaften Schokoladenherstellers beißen würde und das Stück dann langsam mit Kaffee in seinem Mund zergehen lässt.
Wow!

Gut, dass man alle Sorten auch bestellen kann, was ich bei der ein oder anderen sicher tun werde.


Zurück ging es mit der Fähre,zwar eine Stunde Fahrt, anstatt einer halben, aber man kann sich die ganze Förde anschauen und man braucht keinen Parkplatz.


Auch am letzten Tag packten uns die Hummeln und wir brachen auf nach Schleswig/ Haithabu. 
Für jeden Fan der Wikinger ein schönes Museum, dass einen mit Informationen nicht überlädt. Es geht im Wesentlichen um die Besiedlung und die dort gemachten Funde.
Auch die nachgebauten Häuser lassen einen in die Lebensbedingungen der damaligen Zeit hinein schmecken. Wege aus gestampfter Erde oder Holzplatten, lehmgeputze Mauern, reetgedeckte Dächer, niedrige Eingänge und wenige kleine Fenster, die bei kaltem Wetter ohnehin verschlossen wurden.
Bemerkenswert die Vielfalt und Feinheit der damaligen Handwerke.



Ja und dann sind uns auch noch Schafe begegnet, klar, dass ich die fotografieren musste. Es sind übrigens nicht einfach nur Schafe, sondern Skudden, etwas kleiner als die heute üblichen Rassen.


So ging eine schöne Reise zu Ende und ich kann, wenn nun endlich das Päckchen kommt, meine Sommerpost beenden.

Gutes Stichwort: Ende!