Auf Wunsch verfasse ich hier mal eine Art Tutorial.

Eier ausblasen, am besten mit einem Mini-Blasebalg/ Blas-Fix.
Meiner hat unter 5 Euro gekostet und erspart einem die ganze Anstrengung beim Eierausblasen!
Mir tun sonst die Wangen jedenfalls viel zu sehr weh. Vor allem, weil man ja selten nur ein Ei ausbläst. Was man mit Blasebalg aber öfter macht, weil: geht ja so unproblematisch.
Ich schwöre auf natürliche
Eierfarben.

Meistens setzt man einen Sud an, und bringt diesen zum Kochen.
Dann werden die ausgeblasenen Eier hineingelegt.
Drin bleiben sie, bis die gewünschte Farbe erreicht wurde.
Hier sieht man einige der Farbnuancen, die man mit Naturfarben erreich kann.
Von links gesehen 2x Blauholz und dann drei mal Rotholz. Nur das ganz aussen rechts ist mit einer Färbetablettenmischung gefärbt. Schöne Farbe, aber ich finde, dass die Schale bei Färbetabletten brüchiger wird. Fast so schöne Rottöne, wie beim rechten, bekommt man auch mit Zwiebelschalen!
Manche Eier, wollen sich nicht färben lassen. Hier hilft nur entnervt aufgeben und neue ausblasen. Möglichst von einem anderen Eierlieferanten.
Herausnehmen und ganz wichtig: Eier abtrocknen lassen. Herauströpfelndes Wasser, dass sich mit Schalenstaub vom Gravieren mischt ist nicht so günstig, schlimmer aber, wenn es auf das frisch Gravierte kommt, weil es meistens noch färbt und weggravieren klappt nicht immer.
Blauholz Rotholz
Wer hat, nehme jetzt seinen Dremel oder ein anderes Kombiwerkzeug zum Schleifen mit diamantenstaubbesetzter Kugelspitze ( Hach, haben wir es nicht schon immer gewusst "Diamonds are a girls best friend!") und setzte dieses am Ei an (möglichst seitlich, eigentlich, genauso, wie man einen Stift hält).
Am besten nimmt man erst einmal ein Probeei. Daran übt man Muster, Linien und Buchstaben.
Dann überlegt man sich ein Motiv für sein erstes Ei. Von diesem Ei habe ich zum Glück kein Bild mehr. Erst nachdem ich eine Kugelspitze hatte lief es mit dem Eiergravieren richtig gut.
Wer keinen Dremel/ Kombiwerkzeug hat, nimmt Kutter, Schreibfeder oder sonst etwas sehr scharfes/spitzes zur Hand und kratze was das Zeug hält.
So sah meine Mitbringseleierschachtel letztes Jahr aus:
(Grünes und blaues Ei mit Färbetabletten)
Ich kann leider keine Tipps für das Arbeiten mit dem Dremel geben, dass mus man wirklich selber ausprobieren. Empfehlen kann ich eine flexible Welle und für diejenigen mit langen Haaren einen Zopf.
(Ich musste schon mal Haare lassen und habe dabei auch noch meine flexible Welle hie gemacht, weil ich mich mit den Haaren verfangen hatte)
Viel Erfolg!