Dienstag, 11. Juni 2013

Bin ich dabei?

Ja, diese Frage stellt sich,
wenn man sich bei einem Mailartprojekt bewirbt.

Es geht wieder los!
Dies mal Sommerpost im Schächtelchen.
Wer jetzt gar nichts damit anfangen kann, der informiert sich bitte bei der Mondin.

Daumen drücken, dass ich wieder mitmachen darf und, dass ich diesmal meinen Anteil eher fertig bekomme.

Gestern war irgendwie kein so doller Tag.
Zwar hat mich meine Kollegin mit einem wirklich schönen Frühstück beglückt, aber ich war nicht richtig fit. Der Hypochonder in mir würde ja Amok laufen, wenn ich nicht ständig vernünftig und beruhigend auf ihn eingeredet hätte
Ja, da ziept es im Hals, aber das geht schon weg und der komische Kopfschmerz, der kommt vom steifen Nacken, wahrscheinlich falsch gelegen und dieser leichte Schwindel, na wunder dich nicht, du hast ja fast nix getrunken gestern.
Ich bewahre die Ruhe, außerdem habe ich gestern Abend noch ordentlich was geschafft, dass ich schon wieder viel zu lange im Kopf mit mir herum trug. Nun ist ein guter Teil aufs Blatt gebannt und ich warte auf die Reaktion der Auftraggeberin.

So und nun gemütlich den Tag beginnen!

Freitag, 7. Juni 2013

Kulinarisch die Dritte - Börek?

Also es könnten Börek sein, nämlich Zigarrenbörek.



Zumindestens habe ich schon mal gut angefangen und Yufkateigblätter verwendet.
Darin eingewickelt:

Variante Eins - angebratene Zwiebeln, Paprika, Hackfleisch und Knoblauch, abgeschmeckt mit Ayvar und Tomatenmark.

Variante Zwei - mit Frischkäse und Öl vermischter Schafskäse

Das Ganze dann in Fett ausbacken, was den riesigen Ölfleck auf der Zeichnung erklärt.

Nur Mut, das Einwickeln geht leicht, die Blätter etwas anfeuchten, dann reißen sie nicht und kleben gut.

Ich freue mich auf heute Nachmittage, mein Papa kommt mich nämlich an diesem Wochenende besuchen und es wird geflindert.
Wer nicht weiß, was Flindern ist, der liest hier nach.


Gute Nachrichten, mein Guter ist vorerst wieder daheim, gestern kam die Ablösung.
Wir waren ein bisschen überrascht, da wir beide mit mindestens 5 Tagen, eher mehr gerechnet hatten, aber, wenn von oben so beschlossen wird, muss man es so hinnehmen. Wer weiß was elbwärts noch kommt und ob er da wieder gefragt wird.
Das Wasser wandert weiter, ich hoffe es geht für alle glimpflich ab.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Sonnenanbetung

Meine Haut glüht, alles an und in mir freut sich, die Sonne ist wieder gekommen.
Auch die Duzler begrüßen sie, jeder auf seine Art.


Vor drei Nächten war es soweit, der Gute wurde net lang nach der Spätschicht abgerufen in die Zentrale.
Hochwasser, Dammbruch steht bevor, Anwohner evakuieren in Deggendorf, jetzt doch Katastrophenhilfe leisten.Wir warten seid Samstag auf so eine Nachricht.

Dann doch nicht gleich los, also mitten in der Nacht, von dort alles Wichtige organisieren, unter anderem auch das Kofferpacken.
Ausführender Part ein Frollein, das sich kurz zuvor mitten in der Tiefschlafphase befunden hatte und am nächsten Tag Frühschicht hatte.  Ich wurde aus dem Schlaf geklingelt. Ich wusste gar nicht, dass ich in so einem Zustand überhaupt fähig bin, irgendwas zu tun.
Aber es geht.
Er hat vermutlich genügend Socken und Unterbuxen, sogar an Tubenwaschmittel habe ich gedacht, nur die Badelatschen konnte ich nicht finden, die hatte er nämlich selber schnell gegriffen, als es losging.
Danach: Einschlafen? Ja, das hat dann doch etwas länger gedauert.

Nun ist er auf und davon, beruhigenderweise schickt er SMS, er hat noch keine Schwimmhäute, aber mehr als zu tun.

Hier bei mir ist es in letzter Zeit ruhig geworden, aber ich sehe das ganz entspannt und genieße es in dieser Hinsicht frei zu sein.

Montag, 3. Juni 2013

Hilfe naht...


Da seht ihr einen tüchtigen Duzler. Ich habe sie alle losgeschickt, damit sie die Wolken einsammeln und in den Wolkenspeicher zurückbringen, falls es im Sommer tatsächlich unerträglich heiß und trocken werden sollte, kann man sie ja wieder hervorholen.

Am Wochenende war ich kurz in Weimar, meine Mama hatte Geburtstag und so konnte ich live und in Farbe das Hochwasser der Ilm begutachten.
Eine Brücke hatte es komplett überspült und das schlammbraune Ilmwasser klopfte schon am Gartentor vom Goethegartenhäuschen an. Ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Natürlich wurden die Absperrbänder der Stadt von zahlreichen Schaulustigen auf eigenen Gefahr umgangen.
Fotos von den Fluten reiche ich heute noch nach.

Auch die Pegnitz führt mehr Wasser, aber zum Glück noch keine größeren Schäden.

Ich denke an alle Hochwasserbetroffenen und hoffe  es wird nicht schlimmer. Wir warten hier auf die Aushebung der Feuerwehrler zum Katastropheneinsatz.
Gedanklich ist die Reisetasche schon gepackt, Checkliste  abgearbeitet.
Ich hoffe...