Freitag, 13. Januar 2012

(Fortsetzungsdulergeschichte Teil 6 ) Duzlergucker


... Tja, wo sind die Duzler denn nun schon wieder gelandet?
So ganz normal scheint es hier jedenfalls nicht zu zugehen.
Wer ist hier eigentlich normal?



Vielleicht geht es den Duzlern ja wie mir.
So eine Reise ist wohl genauso beschwerlich wie die erste Arbeitswoche nach dem Urlaub.
Dann will man einfach nur ein bisschen abhängen und Duzler/ äh Mensch sein.

Was leider auch noch ansteht: Staubmäuse fangen und Grund in die Wohnung bringen.
Warum gibt es eigentlich keine Staubschnecken, die wären wenigstens einfacher zu fangen.
Seit der Gute renoviert, vermehren sich die Dinger mehr denn je. Mit Erschrecken hab ich festgestellt, wie dick der Staubfilm in manchen Ecken ist.

Besonders erleuchtend war ein kleines Missgeschick. Nach dem Entlüften meiner Heizung im Bad hatte ich wohl nicht ganz zu gedreht und so tropfte es ein bisschen vor sich hin.
Nachdem der stete Tropfen den Staub auf gewedelt hatte, so dass rund um die Tropfstelle sich ein kleiner Staubkreis gebildete hatte, fand er eine Fuge, umflutete die Toilette und lief schnurstracks in den Läufer.
Prima, gell? Damit war das Bad auch schon feucht und ich musste nur noch durch feudeln.
Okay ich hab dann doch noch richtig gewischt und die Heizung gaaanz fest zu gedreht.


Dienstag, 10. Januar 2012

Zwischenmeldung


Danke für die lieben Kommentare!
Ich finde es toll, wie ihr die Fortsetzungsgeschichte vorran bringt. Wer hätte gedacht, dass es einen Froschexpress gibt und dass ein Dreikönigsfisch existiert?

Nur eins macht mir zu schaffen:
Jetzt hat sich also, auch noch Petrus in die lebhafte Diskussion von Frau Holle und der Seifenfrau eingemischt. (nachzulesen in den Kommentaren der zwei letzten Einträge)
Dann wird die Schneekönigin wohl nimmer lang auf sich warten lassen.

Hilfe mein Blog wurde von Märchenfiguren und Bibelgestalten erobert!

So lustig ich eure Rededuelle auch finde, es ist heute leider noch kein hilfreicher Kommentar in Richtung Weiterführungsideen für die Geschichte eingegangen.

Dabei sprudelt ihr bestimmt über vor Fantasie. Müsste man zumindestens meinen
@ Frau Holle, Petrus und die Seifenfrau.

Wo ist eigentlich Cindy geblieben? Im alltäglichen Schaumbad verschrumpelt/ überweicht?


So und damit das hier nicht ganz duzlerlos wird. Gibt es zumindestens ein aktuelles Streckenbild von den drei Wanderern.


Montag, 9. Januar 2012

Fortsetzungsduzlergeschichte Teil 5

...
Frosch und Duzler schauten sich verblüfft an. Der Fisch war weg.
Was nun? Sollten sie mit den anderen gemeinsam weiterreisen. Sollte der Frosch, der ja nun der Freund vom Duzler war, etwa das Gepäck weiterschleppen?
Dazu hatte der Frosch keine Lust. Auch wenn das Gepäck jetzt trocken ist, so ist es doch immer noch schwer, ereiferte er sich.
Da schlug der Duzler vor, dass er das Gepäck für ihn tragen würde.
Gesagt getan. Weil der Duzler zu Fuß aber viel langsamer als die anderen waren, vielen sie weit hinter dem Froschexpress zurück und auch die Duzler die weitergeflogen waren, verschwanden als kleine Pünktchen am Himmel.

Der Duzler keuchte und prustete unter dem Gewicht des Koffers.
Da hatte der Frosch  nun doch Mitleid mit seinem Freund und so wechselten sie sich beim Tragen ab.
Als der Duzler wieder einmal vor Erschöpfung stolperte und sein Magen deutlich knurrte, fragte ihn der Frosch,ob sie nicht Rast machen wollten.
Der Duzler stimmte zu.

Aber sie hatten nichts mehr zu Essen dabei und im Koffer waren ja nur die Geschenkknödel für Tante Piepmatz.
Sie beschlossen den Koffer zu öffnen und der Duzler erschrak, als er die Knödel sah.
Wie sie es schon befürchtet hatten keimten alle Maisenknödel, so konnte man sie nun wirklich nicht mehr verschenken argumentierte der Duzler, dem beim Anblick der Maisenknödel das Wasser im Munde zusammenlief.
Der Frosch stimmte seinem Freund zu.

Als sich dieser nun den ersten Knödel greifen wollte, da piepste es im Koffer.
Heraus flatterte ein winzig kleiner Duzler.


Hatte sich dieser doch als blinder Passagier eingeschlichen. Die anderen Duzler hatten ihm verboten mitzukommen, weil er noch so klein war und seine Flügel zu schwach für die lange Reise.
Nachdem Duzler und Frosch ihm eine Standpauke gehalten hatten, dass er hätte ersticken oder sogar ertrinken können, hielt der große Duzler es nicht mehr aus und biss nun endlich zufrieden in einen Knödel.
Mhm, gar nicht so schlecht, dachte er, so mit frischen Keimlingen, dass erinnerte ihn an den Frühling.
Das gute daran, dass der Koffer sich immer mehr leerte, war, dass er nun viel leichter geworden war und der Fosch nun sowohl den großen Duzler, als auch den winzig kleinen und den Koffer auf seinem Rücken tragen konnte und so setzten sie ihren Weg fort....




Samstag, 7. Januar 2012

Fortsetzungsduzlergeschichte Teil 4


...
kaum,  dass das Regenwetter inne gehalten hatte, krabbelten die Duzler und die Kröten aus ihrer Erdhöhle, in der es auf Grund des steigenden Wasserspiegels nass geworden war.
Ein Duzler hatte sich im Dunkeln mit einem der Frösche angefreundet und nun konnte er sich nicht mehr von ihm lösen.
Die beiden anderen Frösche zerrten ein Gepäckstück nach dem anderen, mit denen sie den Teichzugang versucht hatten zu stopfen,  aus der Höhle.
Die Duzler waren außer sich.
Oh je, oh nein unsere Koffer zwitscherten sie, alles patschnass und die schönen Geschenke, alle durchweicht. Bis wir bei Tante Piepmatz sind werden uns die Meisenknödel keimen.

Von ihrem Gezwitscher gerufen, tauchte ein Fisch mit güldener Krone am Rand des Teichs auf.
Die anderen Duzler bemerkten ihn gar nicht vor lauter Geschnatter, nur der Frosch und sein Duzler begrüßten ihn überascht.Der Dreikönigsfisch stellte sich vor und fragte, warum sie sich so aufregten.

Als sie ihm alles erzählt hatten, vom Unwetter, der Reise zur Tante und von der überfluteten Erdhöhle, da nickte er lachend und sagte: "Habt ihr ein Glück, dass ihr mich getroffen habt. Normalerweise tauche ich nur am Dreikönigstag auf, aber eure Misere dauert mich und so will ich euch drei Wünsche gewähren, wenn ihr mir jeweils eine Frage beantworten könnt."

Die beiden Freunde staunten nicht schlecht, aber gleich drei Wünsche? Was sollten sie sich da nur wünschen?

Nun ja, der das dringendste Problem war das nasse Gepäck, also Wunsch 1: Die Koffer sollen wieder trocken sein.

"Gut gewählt"; sagte der Dreikönigsfisch, "nun hört meine Frage!" Die beiden Freunde sperrten die Ohren, so sie denn welche hatten weit auf.
"Wie hießen denn die drei heiligen Könige dieses Jahr?", fragte der Fisch.
Der Frosch wollte schon antworten: "Caspar, Melchior, Balthasa....", da hielt ihn der Duzler zurück.
"Dieses Jahr hatten wir sogar 6 heilige Könige", antwortete er. Schon zählte er auf. Den Caspar hat einmal der Ede Piieps gespielt und einmal der Siggi Tschilp, der Melchior wurde von meinem Onkel Herbert und von seinem Freund Ferdinand Zwit gegeben und zuletzt der Balthasar von Karlchen Uh und Poppi Fiep.

Der Fisch lächelte wieder. "Wie recht du hast und gut zugehört hast du auch noch!
Euer erster Wunsch sei euch erfüllt, wir werden uns wiedertreffen, wenn wieder mal ein Wunsch nötig wird!"
Da sprang der Dreikönigsfisch aus dem Wasser, verwandelte sich in eine Wolke und zerstob.
...

Wie geht es nun weiter?
Ihr seid wieder dran!
Als was taucht der Dreikönigsfisch wieder auf, welchen Wunsch werden sie haben oder ganz andere Sachen? ich bin gespannt!