Sonntag, 8. Mai 2011

Mitbringsel ...

Kennt ihr die Legende vom Hirsch, auf dessen Kopf ein Kreuz erschien.
Sie wird heute dem heiligen Hubertus zugeschrieben. Hintergrund, man soll maßvoll mit der Natur umgehen.

Es gibt aber auch die Geschichte von Baron Münchhausen, der anstatt Bleikugeln, die ihm ausgegangen waren, mit Kirschkernen auf einen Hirsch schoss. Er traf den Hirsch, doch der Hirsch entkam ihm.
Einige Zeit später jagte er wieder im selben Waldstück und wie er da so auf der Lauer lag, tritt ein Hirsch aus dem Wald, auf dessen Haupt ein Kirschbaum wuchs.
Ende der Story, an diesem Tag stand bei Münchhausen Hirsch mit Kirschsoße auf der Speisekarte.

Diese Geschichte und der Besuch in einer Hubertusgaststätte ließen mich diesen Hirsch zeichnen.


Allen einen schönen Sonntag und einen schönen Muttertag.

Samstag, 7. Mai 2011

Entdeckung ...

Die beiden hier habe ich in einem Blätterstapel entdeckt.


Muss ungefähr zwei Jahre her sein, dass ich die gezeichnet habe.

Heute wird am Balkon gewerkelt.
Wir haben nämlich letztes Jahr den Balkon verlängert, aber noch nicht die Überdachung.
Nächste Woche werden die Balkonpflanzen gekauft und eingepflanzt. Bei 10 Balkonkästen ist das schon ein bisschen Arbeit.

Schönes Wochenende
Gruß Irene

Donnerstag, 5. Mai 2011

Vielleicht die Ruhe vor dem Sturm ...

... es ist ganz schön ruhig geworden bei mir.

Vermisst mich jemand?

Na hoffentlich!
Sonst kriegt ihr Besuch von denen hier!


Viele Gespenster. Mir ist dieser Mossgummistempel mal wieder in die Hände gefallen und deshalb zeige ich euch, was ich vor ungefähr zwei Jahren damit angestellt habe.

Aber immerhin gab es gute Gründe, weniger zu bloggen.
Wenn der Kopf nicht frei ist, ist man sowieso nicht richtig kreativ. (Wie sagt die Seifenfrau immer so schön: "Filtertüte!" Drüber oder drunter?)

Trotzdessen, habe ich ein wenig getan. Zum Beispiel einen geheimen Auftrag erfüllt.
Eine andere Bloggerin hat mich gebeten ihr einen Header zu zeichnen.
Meinen Vorschlag zeige ich aber erst, wenn sie mir zurück gemailt hat, ob alles passt, also müsst ihr euch noch gedulden.

Weniger Kreativ, war die große Aufräum und Abheft- Aktion, die jeder mit gesundem Menschenverstand regelmäßig durchführen sollte.
Briefe, Kontoauszüge, Unterlagen, die ich trotz besseren Wissens immer schön lese, aber dann in den Ablagekorb lege, anstatt sie gleich abzuheften. Grrr

Ich habe die Reste der Weihnachtsdekoration, beziehungsweise die durchgebrannte Lichterkette endlich entfernt, an ihr hing noch Weihnachtspost und diese schönen Sterne, die ich bei Leuchtzeichen gewonnen hatte.
Ich finde die dürfen das ganze Jahr bleiben, was sagt ihr?


Eingepflanzt und umgetopft habe ich auch.
Ach was habe ich mich gefreut, als sie bei "Wer, wo, was, weiß ...." die schönen Staudenzwiebeln oder auch Wurzeln runtergesetzt hatten. Konnte mich natürlich nicht zurück halten. Daheim, habe ich eifrig alles eingetopft, gewässert und schon bald die ersten Triebspietzen bewundert (okay, die waren vorher schon da, aber das Gießwasser hat sie dann freigespült).

Komme ich also drei Tage später in den O.i, sehe ich gleich am Eingang eine Reduziert-Kiste, darin ...
Alles noch einmal reduziert!
Grrrrrrrrrrrrr ich tröste mich mit dem Gedanken, dass meine Auswahl dann schon weggewesen ist.
Da wir eh keinen Platz mehr für Töpfe haben, konnte ich mir das Nachgucken verkneifen.

Aber auf meinem Fensterbrett ist wieder etwas Platz frei geworden und dieses Pflänzchen muss sich nun bewähren.

Damit ihr noch was zu schauen habt, hier ein Foto von einem selbstgebastelten Papierkästchen in der Batiktechnik (für Grundschulkinder geeignet).


So ist das Papier entstanden:
Wachs auftropfen, mit hellen Farben darüber malen, trocknen lassen, wieder Wachs auftropfen, mit etwas dunkleren Farben darüber malen, trocknen lassen. Wiederholen, so oft man mag. Dann Zeitungspapier nehmen und das Papier dazwischen legen (2-3 Seiten nach oben). Ein altes Bügeleisen nehmen, um das es nicht schade ist, wenn Druckerschwärze darauf kommt, oder weißes Papier oder Küchenrolle benutzen.
Damit so oft über das Papier gehen, bis alle Wachstropfen geschmolzen sind und sich das Wachs, auf dem Papier verteilt hat. Dort wo die Wachstropfen waren sind nun helle Punkte. Netter Nebeneffeckt, das Papier ist transparent geworden (man kann aber auch mit Öl nachhelfen).


Voll transparent!

Ach ja und ehe ich es vergesse.
Vorhin habe ich so einen netten Kommentar gelesen und mir wurde Seife angeboten.
Ach ich mag die Bloggerwelt.
Andrea ich melde mich!

Montag, 2. Mai 2011

Sieh das gute liegt so nah ...

...
ich liebe es in den Botanischen Garten von Bayreuth zu gehen und zwar bei jedem Wetter.
Aber bei schlechtem Wetter nur Sonntags, dann öffnen sich nämlich die Gewächshäuser für Besucher.

Leider habe ich gestern meinen Fotoaparat vergessen, deshalb gibt es Fotos aus dem Archiv.






Eigentlich bin ich ja weniger wegen den Gewächshäusern hingefahren, als wegen der Pflanzen die aus der Überproduktion verkauft werden.
Vor zwei Jahren habe ich dort ein Afrikanisches Löwenohr gekauft, dass sich im nächsten Jahr selbst ausgesät hat.

Leider war der Sommer letztes Jahr nicht so toll, weshalb wir dieses Jahr kein Löwenohr mehr begrüßen durften. In der Hoffnung ein solches kaufen zu können bin ich also hingefahren.

Entspannt, ohne Löwenohr, aber dafür mit zwei verschiedenen Physalissorten bin ich zurück gekommen.
Also die eine soll eine Frühreifende und die andere eine Spätreifende Sorte sein.

Danach habe ich noch bei einem Freund in der Pflanzenökologie vorbeigeschaut,
der sich Sonntags im Labor rumtreibt.

Herrlich war es!
Vor allem, weil wir bei Kaffee und Keksen (ich muss dringend Kekse nachkaufen- oder backen) draußen sitzen konnten, zwischen Versuchs und Liebhaberpflänzchen (Birken in riesigen Mörtelkübeln) und vor allem windschattig. Jetzt bin ich wieder auf dem neusten Stand, was seine Versuche angeht und auch sonst ging die Zeit viel zu schnell vorbei.(Wahnsinn ich habe Dr. Who Folgen verpasst).

Auf kommende kreative Zeiten!