Montag, 27. Februar 2012

Blue Monday - der Blick ins Skizzenbuch

Heute zeige ich euch mal eine Rarität.
Ein Blick in mein erstes Skizzenbuch, dass ich unglaublicherweise, erst im zarten Alter von Zwanzig geschenkt bekommen habe.

Hier der erste Eintrag.


Nun ja, die Tomaten sind gegessen, die Passionsblume irgendwann eingegangen und Thymian kaufe ich jedes Jahr wieder, aber der wächst und wächst dann auch sehr schön.

Außer dieser Glückwunschkarte, haben mir die Schenker noch einen Hinweiszettel hinterlassen.
Es geht in einigen sehr drastischen Worten um Zensur, genauer um Selbstzensur.



Im Endeffekt heißt es, wer an seinem eigenen Werk Zensur übt, hinterlässt ein verbranntes Buch.
Teile dieses Gedicht, habe ich dann auch irgendwann zeichnerisch umgesetzt.


Kommentare:

  1. Ja ist doch gerada Tomatenzeit. Also Zeit zum Aussäen. Habe ich neulich erst gelesen. Ob ich es dieses Jahr mal schaffe? Das wäre schön.

    Mit dem Verbrennen, das verstehe ich nicht so ganz. Selbstkritik ist doch nichts schlechtes, wenn man es nicht übertreibt.

    Liebe Grüße zum Abend . Tabea

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  2. Ich habe schon die Grasnarbe meines halben Gemüsebeetes entfernt. Noch nicht entsorgt. Aber schon mal abgeschaufelt. Ob meine Rückenschmerzen damit zusammenhängen? Die andere Hälfte ist für Übermorgen geplant. Mal sehen. Unglaublich, dass Du erst mit 20 ein Skizzenbuch bekommen hast! Jedenfalls hab ich seit heute Vormittag kein schlechtes Gewissen mehr. Wenn Sie mögen, sehen Sie selbst.;)

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  3. Ja, der innere zensor, der es einem schwer machen kann. Das kenne ich auch, aber ich lasse mich von ihm nicht mehr bremsen. Toll zeichnerisch umgesetzt.
    Schön, dass du es noch hast und zeigst. Ich hätte auch mal wieder Lust in alte Notizbücher abzutauchen, aber leider keine Zeit...
    Liebe grüße doreen

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